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Grüß Gott!

Der Verband kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bayern e.V, vkm-Bayern, vertritt seit über 60 Jahren die Interessen der Mitarbeitenden in der Evang.-Luth. Kirche und ihrer Diakonie.

Dazu gehört insbesondere:

  • Für unsere Mitglieder: Beratung und Gewährung von Rechtshilfe im Dienst-,
  • Arbeits-, und Sozialrecht
  • Mitwirkung in der Setzung des Arbeitsrechtes
  • Mitwirkung bei der Regelung der Mitarbeitervertretung (Mitarbeitervertretungsgesetz)
  • Sicherung des Rechtes
  • Mitwirkung im Verwaltungsrat der Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK)

Wir wollen Sie deswegen als Besucher dieser Seite stets auf dem Laufenden über das betriebliche und arbeitsrechtliche Geschehen halten.




Einstieg in die Entgeltrunde 2019/2020

Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) analysiert betriebliche Zusatzversorgung

Nürnberg/München, 31. Januar 2018. Die Arbeitsrechtliche Kommission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hat sich am 25. Januar 2018 eingehend mit den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen ihrer betrieblichen Zusatzversorgung befasst.


Die Befassung mit dieser Frage in der Entgeltrunde 2019/2020 ist auf eine Prozessvereinbarung zwischen Dienstgeberseite und Dienstnehmerseite der ARK aus dem Jahr 2017 zurückzuführen. Die Pflichtbeiträge zur Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK) Darmstadt steigen von 4,8 v. H. auf 5,2 v. H. zum 1. Januar 2018 und auf 5,6 v. H. ab 1. Januar 2019.


Vor diesem Hintergrund hat die Dienstgeberseite die Vorstellung geäußert, die Mitarbeitenden an den nicht unerheblich steigenden Beiträgen zu ihrer Betriebsrente bei der EZVK zu beteiligen. Bislang tragen die Dienstgeber diese Beiträge alleine, was ihres Erachtens zu Wettbewerbsnachteilen in öffentlichen Ausschreibungen führt. Die Dienstnehmerseite lehnt eine solche Beteiligung aktuell jedoch entschieden ab.


Vanessa Baumann, Vorstandsmitglied der EZVK, hat die Kommissionsmitglieder über die Neuerungen und Auswirkungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes, die Beitragsentwick-lung und die arbeitsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei den Zusatzversorgungsbeiträ-gen informiert.
In der anschließenden Diskussion betonte Günter Popp, stellvertretender Vorsitzender der ARK, für die Dienstnehmerseite: „Mit uns wird es derzeit keine Mitarbeitendenbeteiligung an den Beiträgen zur Zusatzversorgung geben. Erst ab einem Dienstgeberbeitrag von über 5,6 v.H. ist dies überhaupt vorstellbar. Außerdem würde eine solche Beteiligung eine echte Kompensation für die Mitarbeitenden erfordern, z.B. über eine Reduzierung der Wochen-arbeitszeit.“
Die Entgeltrunde für 2019 soll für die Diakonie Bayern bis zum Sommer 2018 entschieden sein. Ob und wie dieses Thema in dem letztendlichen Verhandlungsergebnis eine konkrete Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten.
Die Kommission wird sich am 12. April 2018 zu weiteren Verhandlungen treffen, um einer Grundsatzentscheidung in dieser Frage näher zu kommen. Der Vorsitzende, Dr. Nikolaus Blum, erwartet bis dahin von beiden Seiten konkrete Lösungsoptionen.


Weitere Informationen zu den aktuellen ARK-Beschlüssen folgen im Internet
unter  www.ark-bayern.de


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