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vkm Bayern
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Grüß Gott!

Der Verband kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bayern e.V, vkm-Bayern, vertritt seit über 60 Jahren die Interessen der Mitarbeitenden in der Evang.-Luth. Kirche und ihrer Diakonie.

Dazu gehört insbesondere:

  • Für unsere Mitglieder: Beratung und Gewährung von Rechtshilfe im Dienst-,
  • Arbeits-, und Sozialrecht
  • Mitwirkung in der Setzung des Arbeitsrechtes
  • Mitwirkung bei der Regelung der Mitarbeitervertretung (Mitarbeitervertretungsgesetz)
  • Sicherung des Rechtes
  • Mitwirkung im Verwaltungsrat der Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK)

Wir wollen Sie deswegen als Besucher dieser Seite stets auf dem Laufenden über das betriebliche und arbeitsrechtliche Geschehen halten.


Digitalisierung menschlich gestalten“ zu diesem Themenschwerpunkt trafen sich bei der ConSozial 2018 ca 5.500 Besucher bei gut 200 Ausstellern auf gut 4000qm Ausstellungsfläche. Auch der vkm-Bayern war wieder mit einem Messestand vertreten.


Bitte entnehmen Sie aus der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichtes vom 21. Dezember 2018 folgenden Beschluss 1 BvR 1278/16:

Eine unterschiedliche Behandlung gewerkschaftlich organisierter und nicht gewerkschaftlich organisierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Tarifvertrag verletzt nicht die negative Koalitionsfreiheit, solange sich daraus nur ein faktischer Anreiz zum Gewerkschaftsbeitritt ergibt, aber weder Zwang noch Druck entsteht. Mit dieser Begründung hat die 2. Kammer des Ersten Senates mit heute veröffentlichtem Beschluss die Verfassungsbeschwerde eines gewerkschaftlich nicht organisierten Beschäftigten nicht zur Entscheidung angenommen, der sich durch eine sogenannte „Differenzierungsklausel“ in einem Tarifvertrag benachteiligt sah.


Das Bundesarbeitsgericht hat das Urteil in der Sache „Egenberger“ gesprochen (siehe Pressemitteilung BAG 5318).

Vorausgegangen war eine Anfrage des BAG an den EuGH zur Auslegung des gewährten Selbstbestimmungsrecht (Autonomie) der Kirchen nach Artikel 4 Abs. 2 RL 2000/78/EG (Antidiskriminierungsrichtlinie) mit  dessen nachgängiger Urteilsverkündung am 17. April 2018 (C-414/16 – NZA 2018, 569).
Der Fall um die erfolglose Bewerbung auf eine befristete Tätigkeit einer konfessionslosen Frau bei der Diakonie hat für das kirchliche Arbeitsrecht grundlegende Bedeutung. Voraussetzung war laut Ausschreibung unter anderem die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche. Die Bewerberin klagte wegen Diskriminierung  aufgrund von Religion und Weltanschauung erfolgreich auf Entschädigung.



vkm-Bayern Mitglied im Bündnis für Toleranz

Machen Sie mit gegen Intoleranz und Rechtsextremismus!