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Aktuelles

Wir waren auf der ConSozial 2019 am 6. und 7.11.2019 in Nürnberg

Der vkm auf der ConSozial 2019

„Gemeinsam statt einsam – sozialen Zusammenhalt stärken“ - das war das Thema der ConSozial 2019 und auch wir vom vkm waren wieder dabei.

Consozial ohne vkm – wir können uns das gar nicht mehr vorstellen! So waren wir auch dieses Jahr als Aussteller auf der Messe für alle Berufssparten des sozialen Bereiches.

Unserer Meinung nach gehört eine kirchliche Gewerkschaft genau dort hin. Unser wichtigstes Anliegen? Deutlich machen, wer sich für die Gestaltung des Arbeitsrechtes auf der Arbeitnehmerseite stark macht und für deren Belange kämpft. Wir möchten zudem aufmerk-sam machen auf die unterstützende und beratende Möglichkeit für jedes einzelne Mitglied durch den vkm.

Unterstützt durch die Fachgruppe e+s, die zum größten Teil die Standbetreuung organisiert hat, konnten wir in vielen Gesprächen auf unseren Verband hinweisen. Besonders viele junge, in Ausbildung befindliche Menschen haben mit Interesse die Vorteile einer verbandlichen Zugehörigkeit erkannt. Dies wird spätestens dann interessant, wenn klar ist, bei welchem Arbeitgeber sie nach ihrer Berufsausbildung bzw. Studium einsteigen. So wurden unser Informationsmaterial und insbesondere unser Werbematerial gerne mitgenommen. Einige neue Mitglieder konnten wir gewinnen. Besonders gut kamen unsere vkm Kekse an. Nicht zu süß und sehr knusprig. Die Textmarker und Kugelschreiber fanden reißenden Absatz.

Neu war in diesem Jahr, das die Fachvorträge des KITA-Kongressen auf zwei Tage verteilt waren. So waren auch die Besucherströme besser verteilt. Als Publikumsmagnet zog Eckart von Hirschhausen Massen an, die der Vortragssaal nicht mehr fassen konnte.

Sein Fazit: Jeder Euro, den wir in frühkindliche Bildung investieren, kommt 25fach zu-rück. Ich hoffe, dass dieser Appell auch von denen gehört wurde, die über die finanzielle und in Folge dessen über die personelle Ausstattung der Kindertagesstätten entscheiden. Vielleicht hätten sie den Entertainer zur Umsetzung des Gute-Kita-Gesetze“ um Rat fragen sollen. Von Hirschhausen war in seiner Präsentation mit Ideen und wissenschaftlichen Erkenntnissen den sozialen Zusammenhang zu stärken kaum zu bremsen. Tja – ER hatte ja auch sein Gehirn dabei!

Zusammenfassungen der Vorträge sowie Videobeiträge können Sie über www.consozial.de abfragen und sich dort sogar für den Download anmelden.

Insgesamt gesehen lagen die Besucherzahlen unter dem der letzten Jahre. Evtl. ein Indiz für die Unabkömmlichkeit in den Kindertagesstätten? Kein Wunder, Allerorten sind die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu spüren.

Die Fachvorträge sowie die Präsentationen der Aussteller zeugten von hohem Niveau und waren voller kreativer Ansätze. Hier heißt es auch für den vkm-Bayern mitzuhalten und nicht an Attraktivität und Kreativität nachzulassen. Ein Ansporn für 2020!

Monika Hoffmann

Fachgruppe e+s

 


Pressemitteilung

„Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“ – Bündnis für Toleranz wirbt für Menschenketten um die bayerischen Synagogen am morgigen Freitagabend

Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Sprecher des Bayerischen Bündnisses für Toleranz: „Wir gedenken der Opfer des Gewalttäters von Halle, die an der Synagoge und an dem Döner-Imbiss ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland. An ihrem höchsten Feiertag sind sie Ziel eines brutalen Terroranschlags geworden. Nur durch die Geistesgegenwart der Menschen, die in der Synagoge von Halle versammelt waren, ist noch Schlimmeres verhindert worden.“

Das Plenum des „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ruft auf: „Schauen Sie hin und widersprechen Sie, wo immer antisemitische oder rassistische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden. Der brutale Terror beginnt im Kleinen. Überall, wo im Alltag antisemitische Reden hingenommen werden, wird der Nährboden für die Haltungen gefördert, die am Ende bis hin zur Gewalttätigkeit führen können. Jetzt sind alle gefordert, jeder und jede Einzelne. Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Dr. Heinrich Bedford-Strohm betont: „Anlässe wie dieser machen deutlich, warum es ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus und Rassismus braucht.“ Der Anschlag in Halle führe den Gründungsanlass des Bündnisses wieder vor Augen: Es wurde als Nachhall auf das vereitelte Attentat bei der Grundsteinlegung der Münchner Synagoge 2003 ins Leben gerufen. Der Dank des Bündnisses richtet sich an die bayerischen Sicherheitsbehörden, die Sorge dafür getragen haben, dass die Feierlichkeiten zu Jom Kippur in Bayern in Sicherheit stattfinden konnten.

In Halle wird am morgigen Freitag auf Initiative des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, als Zeichen der Solidarität während des Auftakts des Sabbats eine Menschenkette um die Synagoge gebildet. Das Bündnis für Toleranz wirbt für diese Solidaritätsbekundung und ruft auf: „Setzen Sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und Menschenverachtung und beteiligen Sie sich bei den Menschenketten um die Synagogen – auch in Bayern!“ Informationen zu angemeldeten Kundgebungen finden Sie u.a. in den sozialen Medien. Das Bündnis unterstützt ausdrücklich alle entsprechenden Anmeldungen von Kundgebungen vor Ort.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz

Das „Bayerische Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ tritt mit seinen 76 bayernweit tätigen Mitgliedsorganisationen seit 14. Juli 2005 ein für Toleranz sowie den Schutz von Demokratie und Menschenwürde. 

München, 10.10.2019

Bei Nachfragen:

Martin Becher (Geschäftsführer), Bayerisches Bündnis für Toleranz, 01520 - 7114850

 


Profil und Konzentration

Profil und Konzentration ist das Thema der Evangelischen Landeskirche Bayern. Zusammengefasst ist dabei der Gedanke des Strukturwandels, der die verschiedenen Berufsgruppen und ihre Zusammenarbeit sowie auch die anstehende Landestellenplanung nachhaltig beeinflussen wird.

Im Folgenden finden Sie den aktuellen Informationsstand wieder:
Informationsstand 30.07.2019
Informationsbrief 30.07.2019


Bericht über den EUROPA TALK

Als Delegierte des vkm beim Bündnis für Toleranz, besuchte ich den EUROPA TALK im Juli in Pfeffenhausen. Pfeffenhausen, im Landkreis Landshut, war bis dahin für mich unbekanntes Terrain. Hierhin lud das Bündnis zu ganz vielen Gesprächen über Europa ein.

Ich suchte mir folgende Diskussionen aus:

  • "Soziale Gerechtigkeit in Europa", Referent u.a. der Vorsitzende des DGB Bayern, Hr. Jena. Er bemängelte, dass Arbeit mit 42% versteuert werden muß, Vermögen mit dagegen lediglich 20% und große Internetkonzerne wie google, Amazon bisher mit 0%. Der "kleine Mann" wird zur Kasse gebeten um das System zu finanzieren. Bayern ist reich, dennoch haben die Tafeln immer mehr Zulauf. Geld ist da, es liegt an der Verteilung der Vermögen.

  • Referentin war auch die Präsidentin des Bayer. LehrerInnen Verbandes, Frau Fleischmann. Sie sagte dass in den Schulen die Grundausbildung für Europa und Demokratie gelegt wird (oder eben auch nicht). Bildung ist elementar wichtig, denn "nur ein schlauer Mensch versteht dumme Sätze".

  • "Streiten für Demokratie und Toleranz - Europas Einfluß in der Welt", war die Überschrift für das Thema des Abends. Referenten waren u.a. der Landesvorsitzende der GRÜNEN, Hr. Hallitzky und der Fraktionsvorsitzende der FDP im BY Landtag, Hr. Haben.

Was braucht Europa um diese Werte in der Welt zu verteidigen? In Europa herrschte lange Krieg und Feindschaft der sehr unterschiedlichen Kulturen bzw. Völker - doch gerade diese Vielfalt braucht den Mut zum Teamgeist um mehr Selbstbewußtsein zu demonstrieren, dabei können Werte aber nicht verordnet werden. Dann kam die Frage, "Was wünschen wir Anwesenden uns von den Politikern?"

Meine Meinung: weniger einseitige Lobbyisten, die die Politiker beeinflussen in ihrem Handeln. Eine provokante These: Wer schützt die Unternehmen vor der Bevölkerung?......die Politiker!

Fazit: Hier hatte Mann + Frau die Gelegenheit mit Politikern und Interessensvertretern quasi "Hautnah" in Kontakt zu kommen.

Zum Tagesausklang gab es noch ein großes Fest unter den Flaggen Europas.

Viele Grüße
Micha Rabeneck


Trauer um Hans-Jürgen Ulscht

Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, ist unser langjähriges Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Ulscht verstorben.

Hans-Jürgen Ulscht war seit 1977 Mitglied des Verbandes und wurde 1978 in den Vorstand gewählt. Von 1982 bis 1994 war er Vorsitzender. Zudem war er lange Jahre Mitglied in der Arbeitsrechtlichen Kommission und als Schlichter tätig.

Der Vorstand des vkm trauert sehr um seinen früheren Vorsitzenden und denkt in herzlicher Anteilnahme und Verbundenheit an die Familie Ulscht. Er wünscht ihr viel Kraft und Gottes Beistand in diesen schwierigen Tagen.

 

Im Namen des Vorstandes,

Günter Popp, Vorsitzender des vkm-Bayern


ARK beschließt deutliche Entgelterhöhung - 3,8 Prozent mehr Gehalt für Mitarbeitende der Diakonie

In der Tarifrunde für über 120.000 Mitarbeitende der Diakonie Bayern haben sich die Vertreter vom vkm, DAVIB und Arbeitgebervertreter in der arbeitsrechtlichen Kommission am 3. Juli auf eine umfassend prozentuale Anhebung der Gehälter verständigt.

Lesen Sie dazu unseren brandaktuellen Artikel in unseren vkm-Informationen Nr. 5/2019


Am 1. Juli fanden die Wahlen des Gesamtausschusses Diakonie für die Wahlperiode 2019 bis 2022 statt. Auch Mitglieder des vkm-Bayern sind im neuen Ausschuss vertreten und werden den Dritten Weg in der Diakonie weiterentwickeln.

Das Ergebnis finden Sie hier.


Aktuelles von der EVZK (Evangelischen Zusatzversorgungskasse)

Immer wieder gibt es beunruhigende Nachrichten und Berichte zur Zusatzversorgung in Bayern. Demnach soll es bei der Kasse der Caritas eine Schieflage geben, Renten bis 1/3 gekürzt und die Ansprüche der MA reduziert werden.

Einige Anfragen bekamen wir auch schon dazu – „Wie ist das bei uns?“

Lesen Sie dazu unseren brandaktuellen Artikel in unseren vkm-Informationen Nr. 3/2019




vkm Mitglied in Bündniss für Toleranz

 

Am 14. Juli 2005 konstituierte sich in München das „Bayerische Bündnis für Toleranz − Demokratie und Menschenwürde schützen“ auf Initiative der evangelischen und der katholischen Kirche.

„Gemeinsam mit allen aufrechten und verantwortungsbewussten Demokraten wollen wir allen rechtsextremistischen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entgegentreten und für unser demokratisches und werteorientiertes Gemeinwesen werben. Die Grundfesten unserer Demokratie sind stabil. Helfen Sie mit, dass es dabei bleibt!“ sagte Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, anlässlich der Konstituierung des Bündnisses.

      Bündniss für Toleranz

Das Bündnis ist unter der Internetseite  www.bayerisches-buendnis-fuer-toleranz.de zu erreichen.

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